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ONE AND ONE Productions


Giorgi

 


Campobello di Mazara ist ein kleiner Ort auf Sizilien, idyllisch gelegen zwischen Weinbergen und Olivenhainen. Mit mindestens 370 Sonnentagen pro Jahr und kilometerlangen weißen Sandstränden gilt das Dorf als eines der schönsten Fleckchen des Mittelmeers. Jeden Sonntag um zehn folgen alle 800 Einwohner dem Ruf der Glocken und finden sich zum gemeinsamen Gottesdienst in der Dorfkirche ein. Nur ein kleiner Junge verbringt den Vormittag lieber im heimischen Wohnzimmer und singt Elvis-Songs vor dem Spiegel...

Giovanni Giorgi wurde zwar 1975 in der Schweiz geboren, in seinen Adern fließt jedoch sizilianisches Blut. Papa Gaspare und Mamma Lucia sind schon in den Sechzigern in die Nähe von Zürich umgesiedelt, weil es dort mehr Arbeit für sie gab. Im Herzen blieb die Familie aber immer sizilianisch. Sämtliche Schulferien verbrachte sie zuhause bei der Verwandtschaft, sodass Giorgi sich heute mehr als Italiener denn als Schweizer fühlt. „In meiner Muttersprache italienisch kann ich meine Gefühle und Gedanken am besten ausdrücken“ sagt er. Kein Wunder also, dass er nun mit seinem Soloprojekt zu den eigenen Wurzeln zurückkehrt.

Obwohl Giorgi an Sonntagen stets Bedeutenderes zu tun hatte, als in die Kirche zu gehen, begann seine Karriere quasi mit göttlichem Beistand. Ausgerechnet ein Pfarrer entdeckte sein Talent als Trommler und stellte ihm ein Schlagzeug zur Verfügung. Von da an war es mit der Beschaulichkeit in dem Dörfchen erst einmal vorbei, denn der Kleine gründete schon bald seine erste Rockband. Mit „The Outlaws“ coverte er AC/DC Songs und sammelte bei 100 Konzerten erste Bühnenerfahrungen. Die konnte er 1994 bei seinem Einstieg als Drummer bei „CHINA“ gut gebrauchen, denn es folgte eine Europatour und mehr als 300.000 verkaufte Platten. Von 1996 – 1998 spielte Giorgi bei der Punk-Rock Band „Pommes Fred“. Es entstand ein Album, die Band gab 150 Konzerte. Seinen ersten Sologang als Sänger mit italienischen Texten startete er 1998. Er nahm ein Demo auf und stieß bei seinen Konzerten auf eine riesige Resonanz des Publikums. Doch es sollte erst einmal anders kommen. Als Schlagzeuger der Band „Liz Libido“ landete Giorgi in der Schweiz einen Top Ten Hit und nahm zwei LPs auf. 130 Auftritte, unter anderem beim Jazzfestival in Montreux, zeugen von dem Erfolg, den „Liz Libido“ zwischen 1998 und 2003 in der Schweiz hatte.

Seit Dezember 2002 konzentriert Giorgi sich nun voll und ganz auf seine Solokarriere. Er schreibt wunderschöne italienische Texte, am liebsten über „Frauen und die Vorstellung von der großen Liebe“. Sein Musikstil ist das Resultat seiner Entwicklung in verschiedenen Bands, geprägt von den Rockgrößen seiner Zeit. Beeinflusst wurde seine Musik dabei von Adriano Celentano und Jovanotti, die Giorgis Meinung nach das italienische Lebensgefühl am besten vertreten. Denn in diesem Punkt ist sich Giorgi mit den großen Italo-Stars einig: Seine Musik soll nicht nur unterhalten, sondern auch eine Spur seiner sonnigen italienischen Heimat in die momentan so krisengebeutelte Welt bringen.

www.giorgi.tv



 
 
 



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